Klaudia Feldermann, geb. 1963. 1985 hatte ich mich dem Hobby der "Vermehrung" von Zwergkaninchen verschrieben.
1987 lernte ich Michael kennen, der bis heute mein Zuchtfreund ist. Er "züchtete" Zwergkaninchen. Michael brachte mir alles über dominante oder rezessive Erbgänge, sowie Farbvererbung und Scheckenzucht bei. Schnell begriff ich den Unterschied zwischen vermehren und züchten.
Ich kaufte Bücher und lernte alles über Rein-, Linien- und Inzucht, über Mutationen und Läthalfaktoren.
1990 importierte ich die wahrscheinlich ersten Cashmere-Widder, die ich während eines England-Urlaubes auf einer Ausstellung entdeckt hatte. Die Tiere waren beringt, nicht tätowiert und in der deutschen Rassekaninchenzucht nicht anerkannt.
In Fachzeitschriften erregten meine Hobbyzuchtberichte und Fotos Aufsehen.
1991 bekam ich von Michael Rex-Zwerge. Aber die Tiere waren fast ausnahmslos aggressiv und bissen mich.
Das war ich von meinen freundlichen Cashmere-Widdern nicht gewohnt und verpaarte sie daraufhin solange mit meinen Widdern, bis ich Rex-Zwergwidder hatte. Den Langhaarfaktor habe ich mit den Jahren durch Selektion vollständig unterdrückt.
Seit 1993 züchte ich " mit Verstand" Rexzwergwidder. In diesem Jahr erfüllt sich ein Traum: Kauf eines herrlichen Resthofes und anschl. fünf Jahre harte Arbeit in der Freizeit.
1999 im Februar kreuzte ich von einer Ausstellung mitgebrachte blaue Widderzwerge ein. Sie sollten den Rexen weiterhin Klasse und Rasse verleihen. Bis heute ist es mir gelungen typvolle Linien zu erhalten, -durch gezielte Zucht, nicht Vermehrung. Meine Linien sind über alle Generationen zurückzuverfolgen, aufgrund einer sorgfältigen Zuchtbuchführung.
Ich praktiziere die Linienzucht in einer sog. geschlossenen Zucht. Daraus resultierend sind 98% meines Bestandes eigene Nachzuchten.
2001 im März habe ich damit begonnen, einen tätowierten Havanna-Widderzwerg einzukreuzen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.
2006 im Februar brachte Michael eine Häsin in einer neuen Farbe ins Spiel: LILAC. Diese Farbe ist verwand mit Blau und Havanna und passte gut in meine Zucht.
2007 im Oktober kaufte ich einen Rammler mit Satin (Glanz) -Faktor.
2008 Im März realisierte ich die Mitgliedschaft im Kaninchenzuchtverein BDK-9D2. Mein größter Wunsch, die Rexzwergwidder in Deutschland als Neuzucht zur Anerkennung zu bringen, sollte wahr werden. Im Oktober kaufte ich einen Blauen Rexrammler mit Blesse und blauen Augen... Im November kam ein Weißohr-Zwergwidder in meine Zucht, den ich ausschließlich mit meinen einfarbigen Rexzwergwiddern verpaarte. Siehe auch Weissohrzwergwidder-Info.
2009 Im Januar fielen die ersten Weißohr-Zwergwidder, alle spalterbig in Rex. Im September wurden die ersten Weißohr-Rexzwergwidder geboren, auch in meiner Lieblingsfarbe Havanna. Es gab auch die ersten Weißohr-Satinzwergwidder, da einige meiner Zuchthäsinnen den Satinfaktor im Erbgut trugen. Im November konnte ich mich über mein erstes Weißohr-Rexzwergwidderchen in meiner Lieblingsfarbe Blau freuen. Auch gab es die ersten Weißohr-Satin-Rex-Zwergwidderchen vereinzelt in den Nestern.
2010 Im Februar wurde das erste NHD-Weißohr-Rex-Satin-Havanna BA geboren.
2011 Im Januar beginnt meine Mitgliedschaft Im Kaninchenzuchtverein ZDRK-R41. Februar: Mein lieber Freund Michael machte mich darauf aufmerksam, dass es neuerdings, jedoch noch ziemlich selten, auch Syrische Hamster in meinen Lieblingsfarben blau, lilac und havanna gibt. Ich war so begeistert, dass ich spontan eine kleine Zuchtanlage baute. News unter http://www.rexzauber.de/Home/1,000000086443,8,1
Mini ist für die Dezimierung der nächtlichen Futterdiebe zuständig.
Kicky, mein Mini-Shetti hilft uns beim Grünschnitt.
Ein seltener Schnappschuss: Diese schöne Kreuzspinnen-Art treffe ich jeden Herbst im Garten an.
Zwei superzahme Legehühner genießen ihre Freiheit auf dem Hof.
Gern beobachte ich die Rauchschwalben im Frühjahr bei der Aufzucht ihrer Jungen.