Ich halte meine Kaninchen in einer gemauerten Scheune, deren Wände fast 60cm stark sind. Darurch ist das Gebäude mit kleinen zusätzlichen Wärmedämmungen an den Holz-Toren auch im tiefsten Winter frostfrei und ermöglicht mir auf diese Weise Winterwürfe.
Kaninchenhaltung auf traumhaften 85qm
Blick auf die angrenzende Weide
Dieese Zuchtanlage hatte ich bis 2005 etwa 20 Jahre genutzt:
Die Boxen waren 60cm x 60cm und 70cm x 60cm. ...und innen recht dunkel.
2006 habe ich Boxen neugebaut, diesmal in 70cm x 70cm.
2008 habe ich mich entschlossen, 1m x 50cm Boxen anzubauen, weil mir die vorhandenen für Muttertiere mit großen Würfen noch zu klein schienen.
Außerdem wurden in der gesamten Anlage die Schränke durch beschichtete Möbelbauplatten ersetzt, angenagte Bauteile an den Fronten erneuert, und wieder davorgesetzt.
Dabei wurden immer zwei 60cm x 60cm Buchten zu einer 120cm x 60cm Bucht zusammengefasst.
Einblick in eine renovierte Bucht 100cm x 50cm. Hier wachsen zwei Junghäsinnen auf.
Ein mobiler Auslauf, der aus Einzelteilen ( je 1,80 x 70 cm ) besteht und um das Doppelte vergrößert werden kann, steht den abgesetzten Jungtieren zum Toben bereit.
Hier an einem Regentag, leider ohne Kaninchen.
Die zweistöckige "Burganlage" mit Kletter- und Versteckmöglichkeiten
ist bei den abgesetzten Jungtieren heiss begehrt!
Vier Innen-Raum-Ausläufe von 2m x 2m sind mit Natur-hölzernen, selbstgebauten Elementen strukturiert.
Dies ist auch mein eigener, bevorzugter
Ruheplatz zum beobachten u. entspannen...
Fütterung
Ich lege bei der Aufzucht der Jungtiere viel Wert auf Rohfaserreiche Ernährung. Meine Nachzuchten sind gesund, vital und frohwüchsig.
Aus diesem Grund füttere ich viel Heu. Sehr beliebt sind unsere halbautomatisch selbst hergestellten Mini-Heuballen aus duftendem Wiesenheu.
Sie wiegen etwa 200g und passen bequem in die handelsüblichen Heuraufen. Ein Ballen reicht für ca. 3-4 Tage.
Für´s Wochenende passen auch zwei Mini-Heuballen in die Raufe.
Mein Futter mische ich selber nach neuesten Erkenntnissen von Futtermittel-Experten. Das Zauberwort heisst herrlich duftendes Struktur-Müsli.
Hier bilden entblätterte Luzerne mit 30% den größten Anteil.
Ich gebe ausschließlich thermisch aufgeschlossene Gerste-, Dinkel- und Maisflocken sowie etwas Johannis- brot und gewalzten Leinsamen in genau berechneten Anteilen hinzu.
Abschließend füge ich in geringen Mengen Kräuter: Petersilienstiele, Pfefferminzstiele, und Thymian dazu.
Meine Zuchttiere erhalten ein Marken-Pelletfutter.
Meine Zuchttiere erhalten im Winter Futtermöhren und im Sommer frischen Wiesenschnitt.